Meridian-Ausgleich

Neben dem Blut-, dem Lymph- und Nervensystem gibt es in unserem Körper noch ein weiteres System - das Meridiansystem. Die Chinesen haben dieses System von Energiebahnen bereits vor 4000 Jahren entdeckt und genutzt.

Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ähnelt das Meridiansystem einem Netzwerk, in dem unsere Lebensenergie fließt. 

Die Meridianenergie ist ein beständiger, ununterbrochener Energiefluss.
Dort, wo die Meridianenergie an der Körperoberfläche fließt, können wir unmittelbar mit dieser Energie arbeiten.
 
In der Akupunkturlehre spricht man von zwölf Hauptmeridianen.
Sie sind leicht zugänglich und nach den mit ihnen gekoppelten Organen benannt.

Ein Meridian beeinflusst auch bestimmte Muskeln, Gewebe, Sehnen und eine ganz bestimmte Emotion: Dem Magenmeridian ist z.B. der Ärger zugeordnet. Sie kennen Aussprüche wie „Es ist mir auf den Magen geschlagen“. Themen dazu können sein: Angst, bestimmten Anforderungen nicht gewachsen zu sein. "Etwas nicht schlucken können" kann Abscheu vor etwas oder jemandem sein. „Sauer reagieren“ kann z.B. Enttäuschung bedeuten.

Jeder Meridian hat aber auch seine günstige Gegenseite . Der Magenmeridian steht für Zufriedenheit. Positive Sätze dazu sind: Ich bin zufrieden, Ich bin ruhig.
Dem Lebermeridian ist das Gefühl Rage, Zorn, Wut zugeordnet (“Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen“, „Wut im Bauch haben“) Besser als Grübeln ist Handeln.
Der Lebermeridian steht aber nicht nur Wut, sondern auch für Glück. Hier lauten die Sätze: Ich bin glücklich, Ich habe Glück, Ich bin fröhlich.

Unsere Gefühle können wir als Kompass oder Barometer benutzen, um Hinweise zu erhalten, in welchem Meridian evtl. ein „Kurzschluss“ ist.

Harmonisierung und Energieausgleich der Meridiane finden auf der körperlichen, geistigen und gefühlsmäßigen Ebene statt:
Ich verwende für den Meridianausgleich gerne ein Massagestäbchen aus Rosenquarz, es soll die Liebe des Herzens unterstützen.

Viele Menschen spüren bei der Harmonisierung ein Strömen, Prickeln oder Pulsieren. 
Eine gute Gelegenheit, den Dingen mal ihren Lauf zu lassen.